
STEPHAN ZINNER – „Großstadtblues“
Nach 25 Jahren Großstadt immer noch nicht richtig angekommen… da stellt man sich irgendwann die
Frage: Liegt’s an mir – oder sind’s die anderen?
Stephan Zinner wird sich keine Yogamatte kaufen, kein Rennrad, und die Ramen-Suppe wird auch nicht
sein Lieblingsessen. Er weiß ziemlich sicher, dass er kein Leggings-Typ ist. Aber er gibt sich Mühe, nicht weiter aufzufallen. Oder versucht er am Ende doch noch, den Rhythmus zu finden zwischen all den Jungs mit Schnauzbärtchen und Selbstoptimierungsplan? Ist das schon eine Midlife-Revolution? Mal schauen!
Sein Publikum nimmt mit er mit auf eine musikalisch-satirische Reise durch den ganz normalen Wahnsinn des modernen Alltags.
„Großstadtblues“ erzählt vom ewigen Kampf mit Updates, die keiner braucht, von durchoptimierter Freizeit
und der leisen Sehnsucht nach einem einfacheren Leben – irgendwo zwischen Campingplatz und Funkloch. In der Großstadt hat jeder alles – außer Zeit. Und die wird dann in Apps verwaltet, die einem sagen, dass man jetzt entspannen soll – Und trotzdem bleibt er da. Muss ja einen Grund haben.
Mit Gitarre, pointierten Texten und einem feinen Gespür für die Absurditäten unserer Zeit erzählt Zinner von Menschen, die versuchen, in einer immer schnelleren Welt noch irgendwie hinterherzukommen – oder zumindest so zu tun.
Stephan Zinner wurde 1974 im oberbayerischen Trostberg geboren. Nach seiner Schauspielausbildung war er am Theater tätig, u.a. am Salzburger Landestheater und bei den Münchner Kammerspielen. Regelmäßig ist er im Fernsehen zu sehen, (u.a. als Ermittler beim Polizeiruf 110“, oder als Pfarrer in „Himmel Herrgott Sakrament“), in den Verfilmungen der Rita-Falk-Krimis hat er die Rolle des Metzgers Simmerl. Darüber hinaus erlangte er Bekanntheit durch seine Darstellung von Markus Söder bei den NockherbergSingspielen. 2026 feierte er dort auch sein Debüt als Fastenredner. Seit 2006 ist er mit seinen KabarettProgrammen unterwegs, solo mit Begleitmusikern oder als Duo mit Hannes Ringlstetter und Stefan Leonhardsberger.
